Nun ist es mir doch noch einmal passiert!!!
30.10.16 Julchen ist unauffindbar!
Ihr wisst, im Herbst verkleinere ich die Gehege so, dass
alles,
was zum wilden Vergraben einlädt, nicht mehr erreichbar ist.
Es sind mir
in meinen ersten 25 Schildkröten-Anfängerjahren
3 x Schildkröten im Herbst
entschwunden, die ich sicher im frostfreien Frühbeetuntergrund glaubte, die
aber, wie sich im
späten Frühjahr herausstellte, sich irgendwo im Gehege für
den Winter eingegraben hatten.
Habe aber bei den Männchen, wo die Kleinen seit längerem verbuddelt sind, die Absperrungen wieder weg gemacht.
Julchen legte sich ohnehin nur vor den Eingang des Frühbeetes oder kam gar nicht heraus. Gestern schien die Sonne so schön warm und Julchen machte einen Spaziergang.
Ach – wie schön! Aber Julchen war abends nicht im Frühbeet.
Dafür sah ich eine Stelle, die so aussah, als habe Julchen sich
da vergraben.
Alles o.k., sagte ich mir, morgen
hol ich Julchen da raus!

....auch bei näherem Hinsehen.
31.10. So einfach macht Julchen es mir nicht!
Schöne lockere Erde…. dann -etwas tiefer, etwas seitlich- wurde sie ganz fest,
ich kam selbst mit dem Schüppchen nicht weiter
vor lauter Wurzeln.
Hm, aber die Erde war doch so locker?
Da fiel mir ein,
warum sie so locker war:
Ich hatte dort eine große Königskerze mitsamt Wurzeln
herausgerissen.
Was nun?
Julchen doch im Frühbeet?
Nein, nur die Kleinen.
Ich suche mit den Augen und den Händen alle für mich aus
Schildkrötensicht interessanten Stellen im Gehege ab
und kippe schließlich die ausgehobene Erde aus der Wanne wieder in das Loch.
Hatte auch einen Laubhaufen für die
Frösche und Kröten liegen gelassen. Kein Julchen darin oder darunter.
Oh, was seh ich da?
Das Törchen zum Hermann-Gehege
liegt ja nicht ganz auf der Erde auf,
weil ich einen kleinen Stein darunter
gelegt habe, damit die Frösche etc. mehr „Auslauf“ haben.
Ob Julchen das Törchen hochdrücken konnte und ins
Hermann-Gehege konnte?
Mist, denn dort mache ich im Herbst keine Verkleinerung
des Geheges,
will heißen, da hab ich viel zu suchen.
Hier gibt es viele Eingrabemöglichkeiten für
Julchen.
Mit Laub habe ich großzügig 2 Yuka-Ableger (inzwischen groß und zu
verschenken)
gegen Frost isoliert und an einer Stelle liegt die ganze
wunderbare benutzte Blumenerde
aus den Blumenkästen, die ich als Unterbau für
eine Hügelerhöhung (nicht zur Eiablage)
im anderen Gehege dort lagere.
Ich suche überall, verwüste mein Hermann-Herbstgehege. Ich
schaue ins Hermann-Haus.
Hermann liegt dick und fett in der Mitte seines
dunklen Schlafteils, halb eingegraben und mit Stroh bedeckt.
Oh je! Stimmt! Das Törchen zu einem Teil des Weibchengeheges
ist ja offen!
(Ich weiß, wenn ich von meinen Gehegen spreche, könnt Ihr nicht
mithalten.
Liegt nicht an Euch, sondern daran,
dass ich 8 Gehege machen kann,
aber normalerweise sind es 3.)
Ich hatte Hermann das Weibchengehege zur
Verfügung gestellt, weil dort jetzt Ende Oktober mehr Sonne hin scheint.
Ich
kann mich übrigens nicht erinnern, dass ich je Ende Oktober meine Griechischen
Landschildkröten
habe rumlaufen sehen. Bei Richard, dem Mauren, bin ich das
gewohnt.
Nun, so konnte natürlich auch Julchen gestern im geöffneten
Weibchengehegeteil spazieren gehen.
Und so konnte auch ich mich heute dort
aufhalten, nicht zum sonnen allerdings, sondern zum Julchen-Suchen.
Ja,
manchmal sind es Mistviecher!
Ich fand Julchen nicht.
Ich ging noch mal zum Hermann-Haus, öffnete es, räumte mehr
Stroh aus dem Schlafhaus als eben und…..
da lag ein eingebuddeltes Julchen ganz
in der Ecke hinter und unter Hermann. Die Beiden sind sich spinnefeind,
wie ich bereits
vor mehr als 20 Jahren einmal ausgetestet hatte.
Jetzt musste Julchen entweder
über oder unter Hermann
zu dem Platz in der Ecke gegangen oder gekrochen sein.
2 so friedlich schlafende Schildkrötenmänner –
das ist doch ein schöner
Anblick.
31.10. So einfach macht Julchen es mir nicht!
Schöne lockere Erde…. dann -etwas tiefer, etwas seitlich- wurde sie ganz fest,
ich kam selbst mit dem Schüppchen nicht weiter vor lauter Wurzeln.
Hm, aber die Erde war doch so locker?
Da fiel mir ein, warum sie so locker war:
Ich hatte dort eine große Königskerze mitsamt Wurzeln herausgerissen.
Was nun?
Julchen doch im Frühbeet?
Nein, nur die Kleinen.
Ich suche mit den Augen und den Händen alle für mich aus
Schildkrötensicht interessanten Stellen im Gehege ab
und kippe schließlich die ausgehobene Erde aus der Wanne wieder in das Loch.
Hatte auch einen Laubhaufen für die
Frösche und Kröten liegen gelassen. Kein Julchen darin oder darunter.
Oh, was seh ich da?
Das Törchen zum Hermann-Gehege
liegt ja nicht ganz auf der Erde auf,
weil ich einen kleinen Stein darunter
gelegt habe, damit die Frösche etc. mehr „Auslauf“ haben.
Ob Julchen das Törchen hochdrücken konnte und ins
Hermann-Gehege konnte?
Mist, denn dort mache ich im Herbst keine Verkleinerung
des Geheges,
will heißen, da hab ich viel zu suchen.
Hier gibt es viele Eingrabemöglichkeiten für
Julchen.
Mit Laub habe ich großzügig 2 Yuka-Ableger (inzwischen groß und zu
verschenken)
gegen Frost isoliert und an einer Stelle liegt die ganze
wunderbare benutzte Blumenerde
aus den Blumenkästen, die ich als Unterbau für
eine Hügelerhöhung (nicht zur Eiablage)
im anderen Gehege dort lagere.