Donnerstag, 27. Oktober 2016

ein schöner Spätherbsttag

Wer hätte das gedacht?!
Der 17.10. war NICHT der letzte schöne Herbsttag!
 
Es ist gerade mal 14 Uhr durch, 
die Sonne scheint seit einigen Minuten 
- Zeit für einen Rundgang.
Zu meiner großen Freude sehe ich doch viele Schildkröten, 
auch 2, die ich lange nicht mehr gesehen habe.
Bei der Gelegenheit nehme ich Euch und den Fotoapparat 
noch einmal mit.
So könnt Ihr mit mir in meine 5 Frühbeete gucken:
Das ist die große Biggi, feucht, daher sieht sie so schön aus.

Im Frühbeet nebenan, das sind 2 NZ 2010 (männl.) 
und Bella (NZ 2000).

Gestern noch hatte ich etwas Futter reingelegt, 

es wurde aber nicht gefressen. 
Jetzt hab ich welches dazu gelegt und 
- nach dem Fotografieren - sah ich sie auch fressen.

Wie schön, die Schildkrötensaison ist doch noch nicht vorbei!

Richard, TGI, ist natürlich noch richtig munter, klar. 
Jedes Jahr der letzte und jedes Jahr der erste.
Julchen (Ihr wisst ja: männlich) ist, wie es sich für die 
Männer gehört, auch noch halbwegs munter.

Hermann weiß noch nicht so recht............
 Ach, da kann ich Euch doch gleich noch zeigen, 
welche Calcium-Knabber-Teile (Geschenk, 
Urlaubsmitbringsel einer Krötenfrau) aus Portugal ich 
beim Herbst-Aufräumen zusammengetragen habe:

Montag, 17. Oktober 2016

der letzte sehr warme und sonnige Herbsttag



Hermann sonnt sich mit geschlossenen Augen.

In einem der Frühbeet-Schlafbereiche: 
Wer noch nicht eingegraben ist, 
wird durch die Sonne mobil 
und bewegt sich Richtung Licht.

Micki ist jetzt im vorderen Frühbeetteil, im Sonnenstudio.

Wildschlupf lässt sich erst einmal nur halb erwärmen.

Im anderen Frühbeet macht sich die große Biggi 
und 2 kleinere auf den Weg.



Ein 6jähriges Weibchen genießt schon die helle Wärme.


Susi ist noch ganz nass vom Kondenswasser.

So sieht es bei den Männchen aus. 
Sie werden auch bald raus kommen.

Da sind sie schon! 
Julchen vorne, eine Kleine an der Absperrung 
(herbstliche Gehegeverkleinerung).

Eine andere Kleine liegt am begehrten Efeu-Platz.

Es wächst sehr viel in den Gehegen, 
nicht nur in den Krötengärten. 
Aber ich hatte ein Paket Chicorree zu viel 
und das habe ich verfüttert.

Das ist das Tier, das am liebsten in einer selbstgebuddelten
 Höhle schläft. Da war es jetzt viele Tage, 
aber heute ist es raus gekommen.
 
Drei unter einem der Hibiskussträucher. 
Die verwelkten Blüten scheinen wohl immer 
noch zu schmecken.

Richard war mittags draußen, aber als ich fotografiert habe,
war er schon wieder verschwunden. 
Das waren sicher die letzten Fotos in diesem Jahr 
von aktiven Schildkröten. 
Leider.




Montag, 26. September 2016

Was der Herbst so mit sich bringt....

Vor kurzem habe ich die Gehege übersichtlich gemacht, dazu Vieles herunter geschnitten, herausgerissen und anschließend gemäht. Im September suchen sich viele Schildkröten gerne Nachtquartiere außerhalb der Frühbeete. Sie bevorzugen anscheinend kühlere Plätze. Damit mir aber kein Tier in einem dieser Nachtquartiere gänzlich in die Erde verschwindet und ich es nicht mehr finde (was früher schon passiert ist), liebe ich die Übersichtlichkeit im Herbst. Je nach den mir bekannten Vorlieben einzelner Tiere biete ich Höhlen an. Das klappt gut. Einige Schildkröten haben sich schon vor 2 Wochen in die Erde im Frühbeet eingegraben. Sie werden wohl nicht mehr auftauchen in diesem Jahr. Andere liegen im kalten Schlafteil der Frühbeete oder in den Verstecken außerhalb und kommen auch nur kurz oder gar nicht oder alle paar Tage heraus. Wer herauskommt, frisst auch und zwar recht gut. Trotz der wochenlangen Trockenheit finde ich noch genügend Wildkräuter. Das große Gehege mit 3 Frühbeeten habe ich in 3 kleine Gehege mit je einem Frühbeet verwandelt. So sind die Tiere gleichmäßig verteilt.
(Zur Klarstellung: Die damals im Herbst unauffindbaren Schildkröten sind im Frühjahr wieder aufgetaucht, lebendig und gesund.)
Hier seht Ihr nun einige Fotos der "aufgeräumten" und verkleinerten Gehege.
Das Männchen-Gehege. 
Der runde Blumentopf war vorher in der Hecke 
und diente 2 NZ 2010 als Herbstunterschlupf. 
Nach der Gehegeverkleinerung hab ich sie, 
als sie im Topf waren, umquartiert. 
Auch der längliche Kasten vorne diente als Höhle, 
aber nicht innerlich, sondern darunter. 
Dazu die folgenden Bilder.


Hinter dem Kasten liegt trockener Rasenschnitt 
und darüber Rindenstücke, 
die sonst in einer anderen Ecke des Geheges liegen.


Und, wie man bei der Blitzlichtaufnahme (sonst nicht) sieht,
 liegt eine darin. Darunter kann sie auf diesem Boden nicht.
Und noch einmal näher.
Beim "mittleren" Gehege habe ich die Sträucher eingezäunt.
 Hier wächst nicht mehr viel, da füttere ich jeden Tag zu.

Bei dem daneben liegenden Gehege habe ich beide Seiten
 eingezäunt. Links hinten ist ein Kräutergarten, 
den ich alle paar Tage öffne. 
Ansonsten gibt es von mir gesuchtes Futter.

Das Eierhügelgehege ist so geblieben, wie es ist. 
Hier sind alle Verstecke überschaubar und nur 4 Tiere drin.
 Ja, man sieht, dass ich jetzt, nach den letzten heißen Tagen,
 die Frühbeete nicht mehr mit Stroh abgedeckt habe, 
außer bei den großen Frühbeeten die Schlafbereiche. 
Nun, hier in diesem Gehege befinden sich die Höhlen, 
die ich schon öfter fotografiert habe für Euch. 
Auf dem hier folgenden Foto schaut Euch mal die rechte
 Schildkröte an bzw. wo sie sitzt. 
Das war eigentlich eine Höhle, aber da sich manchmal 2 
und mehr Schildkröten dort einnisten wollten und immer
 kräftig gescharrt wurde, ist die Höhle keine Höhle mehr. 
Und tiefer geht es nicht mehr, weil hier der bewachsene
 Steinhaufen ist.




 
Im Vergleich zum Foto davor ist nun, am Abend, 
der Höhlendachstein abgerutscht und die Schildkröte 
liegt daneben. Höhle futsch!!!! 
Die andere, kleinere Kröte, die immer gerne mit in der 
Höhle lag, ist nun in die Alternativhöhle umgezogen, 
siehe nächstes Foto.

Und nun noch ein Blick von oben 
auf den mittleren Teil der Gehege:
Hermanns Gehege hab ich nicht fotografiert. 
Da ist auch nichts abgetrennt, denn er geht brav ins Haus. 
Seit vorgestern ist sein Gartentor auch verschlossen, 
nachdem er einige Nächte in der Hecke übernachtet hat 
und ich ihm nicht traue. 
Er hat sich vor Jahren mal wild eingegraben. 
Das möchte ich nicht noch einmal erleben. 
Damals haben wir ihn aber gefunden.
Im Vordergrund seht Ihr hier Reste meines Krötensalates. 
Da pflück ich immer mal was ab für die Tiere. 
Er hatte die Höhe von 1,50 m erreicht, hat geblüht und 
seinen Samen verstreut. Während unseres Urlaubs war 
dieser und der andere Kräutergarten geöffnet. 
Beide hatten sich während des Urlaubs stark verändert :-)
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Freitag, 2. September 2016

Weibchen Nr. 1 meiner Bekannten, genannt Rotfleck

Dieses Weibchen ist, wie schon angekündigt, zu haben:





Dieses oder ein anderes Männchen aus meiner Nachzucht von 2010 würde ich gerne dazu abgeben.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an loremu(at)arcor.de

Freitag, 26. August 2016

Natürliches Entwurmungsmittel?

Christine aus Österreich hat ein solches natürliches Entwurmungsmittel ausprobiert, 
im Forum und in der Testudo-Welt darüber berichtet. 
Viele Schildkrötenhalter haben es schon ausprobiert 
und das Ergebnis mitgeteilt.
Das könnt Ihr hier lesen:  

Meine Beiträge dazu gibt es bei diesen Links:



In den nächsten Tagen werde ich den Kot der Schildkröten 
genau betrachten, und dann gibt es hier eine Fortsetzung.

Sonntag, 21. August 2016

Grasfrosch oder Springfrosch?

In unserem Garten und auch im Schildkrötengehege wohnt ein Frosch, der sehr hoch und sehr weit springen kann, unglaublich flutschig ist und sich scheinbar hier sehr wohl fühlt.

Ein Springfrosch sieht aus wie ein Grasfrosch, ist aber viel seltener und unterscheidet sich vom Grasfrosch durch eine spitzere Nase. Hm. Da müsste ich jetzt beide Froscharten mal nebeneinander setzen, um sie unterscheiden zu können.

Wisst Ihr, was es ist?
Google und Wikipedia helfen Euch.









 





Ja, was isses? Grasfrosch oder Springfrosch?
Antwort bitte an loremu(at)arcor.de
Danke!

Donnerstag, 18. August 2016

Die Tigerschnegel sind nicht mehr meine Freunde

Vielleicht erinnert Ihr Euch, dass ich letztes Jahr freudig die Tigerschnegel entdeckt habe, diese langen grauen, gestreiften oder getigerten Nacktschnecken, die Kanibalen, die nicht nur andere Schnecken sondern auch deren Eier fressen.
Ich bilde mir ein, dass wir dieses Jahr viel weniger dieser roten und braunen Nacktschnecken/Wegschnecken/Regenschnecken haben.
Mein Mann hat extra noch ein 2. Rohr in die Erde versenkt mit Deckel, der Löcher hat, damit die Tiere sich hier im Garten wohl fühlen. Und nun ein Schreckenserlebnis gestern Abend, das ich unserer tierlieben Tochter per Email mitgeteilt habe.
Ich kopier es einfach hier rein:

Ich habe heute gesehen, dass die von Papa gekauften Dahlien und die von einer Schildkrötenfrau geschenkte Dahlie auf einmal ganz zerfressene Blätter haben und plötzlich die Blütenblätter abgefressen sind und die Knospen Fraßspuren zeigen. Außerdem fand ich Schneckenschleim.
So ging ich eben im Dunkeln mit Taschenlampe und Eimer auf die Suche.
Ich fand 10 riesige Tigerschnegel in den Dahlien und mehrere Kleine, alle waren genüßlich am nagen.
Ich habe die Freundschaft gekündigt.
Ich habe dann noch die roten und braunen Regenschnecken/Wegschnecken in den Eimer gesammelt, hab dabei auch hinterm Haus ein paar große Tigerschnegel aufgelesen und hab dann alles in den Wald gebracht. Auf dem Weg dorthin liefen mir 2 weitere lange Tigerschnegel über den Weg, die ich gleich mitgenommen hab. Auf dem Rückweg waren gerade 2 von der anderen Straßenseite zu uns auf dem Weg. Ich krieg Zustände!!! Bin dann nochmal zu den Dahlien und nochmal durch den ganzen Garten und die Krötengehege und habe wieder Tigerschnegel und andere Nacktschnecken gefunden. Beim dritten Rundgang saßen weitere kleine Tigerschnegel in den Dahlienblüten. Was soll das? Dafür hüte ich das Rohr? Bin beim Rasenmähen da immer schnell drüber weg. Papa macht noch ein 2. Rohr und extra einen Deckel mit Tigerschnegeleingangslöchern. Sind die Viecher eigentlich bescheuert? Vermutlich sind sie es auch, die immer nur 3 Blätter von der geschenkten Stockrose wachsen lassen und dann alles abfressen. Und wahrscheinlich sind sie es, die 3 Rosenpflanzen kahl gefressen haben. Warum tun die das? Warum nur?